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Jennifer Rostock Gasometer Wien

Die Berliner Band Jennifer Rostock haben am vergangenen Samstag, bei Ihrer bis jetzt größten Österreich-Show, den Gasometer Wien so richtig zum Beben gebracht. Als Vorband mit dabei waren die Jungs von Jupiter Jones, die mit Punk- und Indie Rock die Meute auf einen unvergesslichen Konzertabend einstimmten.

 

Kurz nach 21:00 Uhr war es dann endlich soweit und Jennifer Rostock begrüßten Ihre Fans mit dem Song „Baukräne“ von ihrer neuen Platte „Genau in diesem Ton“, welche im September 2016 erschienen ist. Nach dem ersten Teil der Show, der mit "Kaleidoskop" endete, entschloss sich die Band die Bühne zu wechseln und beglückte somit die Leute die eher weiter hinten im Saal standen. Auf einer kleinen Stage bei der Technik spielten Sie die zwei ruhigeren Songs „Irgendwo anders“ und „Jenga“ in der Unplugged Version.

Einer der eingängigsten und auch auffälligsten Tracks der Band „Ein Schmerz und eine Kehle“ durfte in so einem abwechslungsreichen Set, aus alten und neuen Songs, natürlich nicht fehlen. Ein Titel bei dem uns die Band daran erinnert, dass es egal ist woher man kommt und wie man aussieht. Unterstrichen wird diese Message mit einer riesigen Regenbogenfahne, die die polarisierende Frontfrau gegen Ende des Songs schwenkte.

 

 

Der vorläufig letzte Song „Wir waren hier“ stimmte die Menge melancholisch, denn die waren noch nicht für einen Abschied bereit. Als Zugabe brachten die Wahlberliner dann nochmal Bandfreund Nico Webers für den Song „Es war nicht alles schlecht“ auf die Bühne. Sowie bei „Kaleidoskop“ heizte er mit seinen Screams der Menge nochmal so richtig ein.

 

Zum Abschluss des Abends beehrte Sängerin Jennifer wieder die Technik-Leute mit ihrer Präsenz und sang die erste Strophe ihres Hits „Hengstin“ wieder auf der Mini-Bühne, mitten in der Menschenmenge. Zu guter Letzt noch die obligatorische Verabschiedung: „Nazis Raus, Schwanz rein“, denn die ist bei einem Jennifer Rostock Konzert genauso wenig wegzudenken wie Schnaps, Schweiß und nackte Haut.

 

Rock | Electro | Pop | Planet.tt Gasometer | Wien | 17.02.2017 |Stefanie Wallner

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