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ENSIFERUM, FLESHGOD APOCALYPSE, HEIDRA 2016

Mächtig auf die Ohren gab es am 9.4. in der Szene. Aus dem hohen Norden beehrten uns die Wikinger von ENSIFERUM. Mit an Board nahmen sie diesmal HEIDRA aus Dänemark sowie FLESHGOD APOCALYPSE aus Italien.

 

Die Kombination aus Wochenende und dem guten Line-UP bescherte der Szene ein ausverkauftes Haus und die Fans sorgten schon vor dem Konzert für gute Stimmung.

 

HEIDRA eröffnete den Metal-Reigen und führten uns mit ihrer Folk-Wikinger Thematik tief in ihr Heimatland und besangen Schlachten, Freundschaft, Feindschaft und alte Sagen. Frontsänger Morten Bryld fiel sofort durch seinen einzigartigen Mix aus guten Scream-, sowie einer ausgeprägten Clearstimme auf. Nach 2-3 Songs sprang der Funke aufs Publikum über. Ein grandioser Konzertabend nahm seinen Lauf.

 

Gegröhle mischte sich mit harten Gitarrensound und HEIDRA holte das Beste aus den 30 Minuten raus, die ihnen zur Verfügung standen. Top Einstieg in den Abend.

 

Viele angereiste Fans standen Schlange um FLESHGOD APOCALYPSE zu sehen und um 21 Uhr war es endlich soweit und das Warten hatte ein Ende. Charakteristisch starteten die Italiener mit Songs wie „Marche Royale“ und „In aeternum“. Die Band die gerne mit „Necrophagist“ und „Hate Eternal“ verglichen wird, bearbeitete die anwesenden Trommelfelle weiter mit einer Mischung aus Death-Metal und klassischen Klängen.

 

ENSIFERUM kam auf die Bühne und mit dem ersten Klang war die Stimmung am Überkochen. Erstes Riff, erster Moshpit, erstes Wort und das Publikum hing an den Lippen von Petri Lindroos.

 

Die Finnen, die neue, weibliche Verstärkung am Akkordeon mitgebracht haben, spürten sofort die Stimmgewalt der Fans, die sich in der Szene eingefunden hatten. Netta Skog, die schon mit TURISAS durch Europa tourte, passt perfekt in die aktuelle Besetzung. Keinesfalls eine Fehlbesetzung. ENSIFERUM startete mit den Song „Axe of Judgement“ in den Abend und gab dem Moshpit immer wieder einen Grund in Bewegung zu bleiben. Die Finnen bezirzte das Publikum weiter und das „Warrior Without a War“, „From Afar“ bildeten ein schnelles Duo, während „Two of Spades“ einen russischen Einschlag hat und zum Tanzen einlädt. ENSIFERUM lud die Zuhörer mit „Twilight Tavern“ noch einmal zum Trinken ein. Nach knapp zwei Stunden Spielzeit, und einem nicht enden wollenden Mosh ging ENSIFERUM zu den drei Zugaben über.

 

„Tale of Revenge“ formte mit „In My Sword I Trust” und “Iron” einen perfekten Abschluss, der von der Halle gebührend gefeiert wurde. „For the last time, I want to see a Moshpit / Circlepit in front of the stage”, feuerte Petri die Fans an, noch einmal alle Energie in den Mosh zu stecken.

 

Ein Highlight für alle Konzertgänger früh im Jahr.

 

Unrühmlicher Höhepunkt des Abends war der Polizeieinsatz nach dem Konzert, der von einem betrunkenen, randalierenden Fan ausgelöst wurde. Zudem kam noch eine Bisswunde, die einer Besucherin im Moshpit zugefügt wurde.

 

 

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Metal | 12.04.2016 |Mariam Osman

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