Live Reports

Headerbild

Deez Nuts, Daze Affect & We Blame The Empire

Am Donnerstag lud der Kulturverein Röda in Steyr zu einer Hardcore/Metalcore Night ein! Den Abend headlinte die australische Hardcore Band Deez Nuts, die momentan auf ihrer großen Summer of Binge & Purgatory Tour sind. Doch leider scheint es so als stünde die Tour unter keinem guten Stern... Als erstes musste die Support Band First Blood aufgrund einer Notoperation eines Bandmitgliedes den ersten Teil der Tour abbrechen und dann verletzte sich auch noch der charismatische Deez Nuts Frontmann JJ Peters und liegt nun mehrere Tage im Krankenhaus. Deez Nuts haben spontan Gitarrist Matt als Sänger eingesetzt und auch für die Vorband First Blood gab es einen Ersatz.

Den Anfang hat die vierköpfige Truppe Daze Affect aus Mondsee gemacht. Sie sprangen kurzerhand für First Blood ein und haben der Menge so richtig eingeheizt und sie für die bevorstehenden Bands in Stimmung gebracht. Bereits beim zweiten Song wurde der erste Circle Pit des Abends vollzogen und Sänger Andi konnte nicht anders als selbst auch mitzumachen. Nach einem halbstündigen Set aus Songs von ihrem Debüt-Album It's Going To Get Worse und neuem Material räumten die Jungs die Bühne für die nächste Band...

We Blame The Empire betraten als nächstes die Bühne und haben mit dem ersten Ton diese auch für sich eingenommen. Metalcore made in Vöcklabruck ließ die Menge trotz schweißtreibender Temperaturen toben. Sänger Sebastian hatte innerhalb kurzer Zeit mit seinen Screams und wahnsinns Energie die Leute in seinen Bann gezogen.

Nach einer halbstündigen Verspätung traten dann endlich Deez Nuts vor die Menge! Als Matt an den Vocals den ersten Song anstimmte, staunte das Publikum nicht schlecht denn nicht jeder hat mitbekommen, dass Frontmann JJ Peters leider nicht kommen kann.

 

Das Set war ein Mix aus Klassikern wie Face This On My Own und neuen Songs wie Carried by Six vom neuen Album Binge & Purgatory. Trotz Abwesenheit von Leadsinger JJ gab die Band ihr Bestes und brachte den Saal des Kulturvereins zum Beben. Beim Song Band of Brothers gab es dann kein Halten mehr und mehrere Jungs aus dem Publikum übernahmen die Stage.

 

Das Matt nicht die Ausdauer wie ein erfahrener Leadsinger hat, fiel auf als man seine krächzende Stimme bei den Ansagen zwischen den Songs hörte. Nichtsdestotrotz war es alles in allem ein erfolgreicher Konzertabend und das Publikum verließ gegen Mitternacht zufrieden den Saal. Und eines muss man den Jungs lassen... So spontan die Besetzung ändern und das Konzert nicht absagen, zeugt von Erfahrung und Treue gegenüber der Fans!

Metalcore | Hardcore | 07.07.2017 |Stefanie Wallner

Zurück

Aktuelle Themen