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LAUSCH - "Quiet Men"

Mit „Quiet Men“ liefert das Wiener Trio LAUSCH einen würdigen Nachfolger zum vor zwei Jahren, fast zum selben Termin, erschienenen Album „Glass Bones".  Album Nr. Fünf, der Bandgeschichte besticht wieder mit gewohnter Qualität in Sachen Sound und Songwriting. Als kleine Verstärkung hat man sich Stefan Haslinger an Board geholt. Den Fans schon bekannt von der Bühne, steuerte er sein Können an den Keys und Synths zu sieben Tracks, nun auch im Studio bei.

Bereits beim ersten Song „Treaty“ fällt die angenehme Symbiose vom trockenen und doch starken Sound in Verbindung mit der Stimme von Bandkopf Alexander Lausch angenehm auf.
Der Gitarrist und Sänger zeichnet sich auch zu großen Teilen selbst für die Produktion des neuen Albums aus. Erfrischend und doch irgendwie vertraut schallen Songs wie „Anytime“ oder das vorab schon veröffentliche „Let’s Be Strangers“ aus den Boxen. Der geschickte Wechsel zwischen schnellen und langsamen Parts kommt gut raus und bleibt in den Gehörgängen hängen. Auch erwähnenswert, Songs wie „Poltergeist“ wo Gospel Dating Service Frontmann Christoph Ertl seine Vocals beisteuert.

LAUSCH haben mit „Quiet Men“ ein interessantes und abwechslungsreiches Album in Sachen Alternative Rock vorgelegt, welches sich im internationalen Vergleich nicht zu verstecken braucht. Man bleibt sich selbst treu und hat das eigene Können weiterentwickelt, ohne sich selbst zu wiederholen. Gerade die Arrangements in Sachen Songwriting können sich hören lassen.  Der Balance Akt zwischen einfachen und doch komplexen Songs gelingt auch dieses Mal. Ob der Band der große Sprung gelingt, bleibt abzuwarten. In die richtige Richtung ist man in jedem Falle unterwegs.

Chris Gütl

 

 

Alternative Rock | Lausch | Wien | |

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