CD Reviews

Headerbild

CALL THE MOTHERSHIP - "Of Dark Matter And Ascension

Der Start für die Aufnahmen zu „Of Dark Matter And Ascension“ konnte nicht schlechter ausfallen. Bevor man im Sommer 2016 die Studios vom allseits bekannten Norbert Leitner entern wollte, stieg der damalige Sänger Patrick Kubin aus. Man ließ sich nicht entmutigen und fand nach kurzer Suche in Varga Sven und Ermis Holletschek, zwei perfekt geeignete Sänger.


Die Crew von CALL THE MOTHERSHIP war wieder komplett und die Vorbereitungen zur zweiten Sound Expedition liefen rasch weiter.


Die Band selbst tituliert den Musikstil als Earthcore, was daher rührt das die Hintergrundgeschichte des MOTHERSHIP die Zerstörung der Erde (Gaia) ist. Musikalisch werden die Science Fiction Geschichten  in ein starkes Soundgerüst gepackt. Komplex, doch verspielt schallen Tracks wie „Supernova Sunbathing“ aus den Boxen. Gerade das Zusammenspiel der Instrumente und den doppelten Vocals lassen die im durchschnitt vier bis fünf Minuten dauernden Songs ziemlich rund erscheinen. Norbert Leitner und CALL THE MOTHERSHIP haben hier ganze Arbeit geleistet.

 

Man findet alles, was das Core Herz begehrt. Angefangen von unzähligen Break Downs bis zu stark technischen Gitarren Arrangements, macht die Band in allen zwölf Tracks keinen Hehl aus ihrem musikalisichen Geschick. Das kann allerdings auf Dauer für den gemeinen Hörer anstrengend werden. Ist die Komplexität doch auch manchmal ein gewisser Stolperstein, über den man als Perfektionist gerne fällt. Hier wird aber mit den Songs „Of Dark Matter“ und „Lightbearer“ der nötigen Lockerung zur Genüge gedient. Der Post Rock ähnliche Sound, der auf beiden genannten Tracks vorherrscht, zieht sich auch in einer gewissen Weise versteckt durchs Album hindurch. 

 
(nach dem Video weiterlesen.)

 

CALL THE MOTHERSHIP legen mit „Of Dark Matter And Ascension“ die bandinterne Latte ordentlich weit hoch. Man ist gespannt, wie die Livequalitäten der Combo sind, von denen man sich am 8.April und sogar am Euroblast Festival, Deutschland, demnächst überzeugen kann.

Ein Soundtrack für Science-Fiction und Metal Fans und für all jene die Vorhaben demnächst den Planeten in Richtung der unbekannten Weiten zu verlassen. Hier wäre das Album die perfekte Ergänzung zum sonst eher dürftigen „Sound“ des Universums, wie die NASA schon eindrucksvoll zeigte.

Wir freuen uns auf mehr!

Gütl Chris

 

Neues Video | Neues Album | Wien | |

Zurück

Aktuelle Themen